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Reichweite innen und außen

Die Angaben zur Reichweite vieler Funk-Klingelanlagen beziehen sich auf freies Gelände. Daher sollte stets bedacht werden, dass Hausmauern und Zimmerwände diese Reichweiten unter Umständen deutlich verringern können. Sollte Ihre Funk-Klingelanlage nicht wie erwartet funktionieren, prüfen Sie zuerst, ob die Dämpfung durch Mauern eine Ursache sein kann. Bewegen Sie sich dafür mit dem Sender langsam vom Empfänger weg und überprüfen Sie wiederholt die Funktion. Besonders Stahlbetonwände sind für die starke Dämpfung des Signals bekannt.

Wenn Sie feststellen, dass hier der Störfaktor liegt, können Sie die Position des Empfängers anpassen oder mithilfe einer Distanz-Multiplikator-Schaltung, also einer Verkettung mehrerer Sender und Empfänger, die Reichweite erhöhen. Dazu wird an den ersten Empfänger wieder ein Sender angeschlossen, der das Signal an den nächsten Empfänger weiterleitet. Dies wird so lange fortgeführt, bis das Signal in der erforderlichen Stärke beim letzten Empfänger ankommt. Auf diese Art und Weise lassen sich nicht nur viele Wände durchdringen, auch die maximale Reichweite kann enorm erhöht werden.

Störfaktor durch andere Sender

Die meisten Funk-Klingelanlagen bewegen sich im 433MHz Frequenzband. Dieses Band wird auch von einer Vielzahl anderer Geräte, die per Funk kommunizieren, genutzt. Suchen Sie nach Geräten in Ihrer Umgebung, die per Funk kommunizieren.

Tritt die Störung Ihrer Funk-Klingelanlage nur sporadisch auf, kommen Geräte in Frage, die nicht ständig in Betrieb sind. Ist nur mittags oder abends eine Störung zu verzeichnen, könnte ein Funk-Babyfon in Ihrer Wohnung oder der Ihrer Nachbarn die Störquelle sein. Bei zeitlich unvorhersehbaren Störungen kommen sporadisch genutzte Geräte wie etwa ein Modellauto mit Funk-Fernsteuerung oder ein Funkkopfhörer als Störquellen in Frage.

Die empfohlene Vorgehensweise zur Ermittlung einer möglichen Störquelle lautet daher, zuerst alle infrage kommenden Geräte abzuschalten und einen Funktionstest durchzuführen. Danach jedes Gerät einzeln einschalten. Falls die Störquelle noch nicht gefunden ist, kommt auch eine Kombination der möglichen Geräte in Betracht.

Konnten Sie den Störer jetzt immer noch nicht ermitteln, muss die Suche außerhalb Ihrer Wohnung bzw. Ihres Hauses fortgeführt werden. Beachten Sie dabei, dass nicht nur Geräte Ihrer Nachbarn Störquellen sein können. Auch auf Baustellen beispielsweise werden starke Funk-Fernsteuerungen verwendet, die etwa einen Kran lenken.

Frequenzbänder und Duty Cycle < 1%

Hindernisse, die zu einer Signaldämpfung führen, sind Einschränkungen, die aber keine unüberwindbaren Hürden darstellen. Entzieht sich das störende Gerät Ihrem Einfluss, weil es in der Nachbarwohnung steht oder gar auf einem benachbarten Betrieb oder einer Baustelle, so müssen Sie noch nicht auf eine Funk-Klingelanlage verzichten.

Hochwertige Funkklingeln arbeiten in einem anderen Frequenzbereich. Das 866MHz Frequenzband ist wesentlich weniger ausgelastet als das 433MHz Band. Bei Anlagen, die diese Frequenz benutzen, ist daher von vornherein mit weniger Störquellen zu rechnen.

Zusätzlich lässt das 866MHz Band in einigen Bereichen nur einen Betrieb im Modus Duty Cycle < 1% zu. Das bedeutet, dass Geräte in diesen Bereichen nur bei Bedarf auf Sendung gehen und nicht die ganze Zeit Kontakt zu Ihrem Empfänger halten. Die Funktionsweise wird dadurch nicht beeinträchtigt, aber die Anzahl der möglichen Störquellen wird weiter reduziert.

Funktionsweisen von Funkklingeln

Funkklingeln sind eine Kombination aus einem Funk-Sender mit einem Funk-Empfänger. Der Funk-Sender ist häufig in den Klingeltaster integriert oder mittels eines Kabels mit diesem verbunden. Der Funk-Sender wird außerhalb an Gartentoren oder Haustüren angebracht und sollte dabei für den Benutzter leicht zugänglich sein. Bei Installation eines Wetterschutzes für den Sender sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht aus Metall besteht und somit als Faraday’scher Käfig die Funkwellen blockiert.

Mit Betätigen des Klingeltasters sendet der Funk-Sender ein Signal an den Funk-Empfänger. Dieser gibt daraufhin ein rein akustisches Signal, ein rein optisches für hörgeschädigte oder gehörlose Personen oder auch ein akustisches in Verbindung mit einem optischen Signal ab.

Der Funkempfänger wird im Haus angebracht, meist in unmittelbarer Nähe der Eingangstür. Sollte es sich um ein mobiles Gerät handeln, kann dieses auch ganz nach Bedarf auf die Terrasse, in die Garage oder in den Keller individuell mitgenommen werden. In diesem Fall entfällt obendrein noch eine aufwändige Montage mit lästigen Begleiterscheinungen wie Bohren oder Kabelverlegen. Die mobilen Empfänger sind batteriebetrieben, es muss daher immer darauf geachtet werden, dass ausreichende Kapazität zur Verfügung steht. Wer sich viel im Garten aufhält oder in einem separaten Teil des Hauses arbeitet, läuft aber nun nicht länger Gefahr, das Läuten eines freudig erwarteten Besuchs oder auch das eines wichtigen Kunden zu überhören.

Reichweiten von Funkklingeln

Die sogenannte „Freifeld-Reichweite“ einer Funk-Klingelanlage kann bis zu 150 Meter betragen. Geräte, die über einen „Power-Sender“ verfügen, überbrücken sogar Entfernungen von bis zu 400 Metern.

Die durchschnittliche Reichweite einer Funk-Klingelanlage liegt ja nach Bauweise zwischen 50 und 100 Metern im Freien. Mauern und Zimmerwände reduzieren die Reichweite. Diese liegt dann im Durchschnitt bei 20 Metern. Gute Geräte können aber durchaus einen doppelten Wert erreichen. Beachten Sie das bei der Positionierung des Empfänger-Gerätes. Denn nicht nur die Anzahl der trennenden Wände zwischen Funk-Sender und Funk-Empfänger sind entscheidend für den Empfang des Signals, sondern auch deren Dicke. Die Dämpfung des Signals durch Wände wird dabei häufig unterschätzt. Besonders in Gebäuden, die in moderner Bauweise mit Stahlbeton errichtet sind, kann eine einzige Wand bereits 75% des Signals schlucken. Bei zwei Wänden wird eine max. Reichweite von 150m somit bereits auf unter 10m reduziert.

Überwindung störender Hindernisse

Zur Überwindung störender Hindernisse sind manche Funkklingeln zusätzlich mit einer sogenannten „Distanz-Multiplikator-Schaltung“ ausgerüstet. Indem mehrere Sender mit mehreren Empfängern untereinander verknüpft werden, können zum einen größere Entfernungen zwischen Sender und Empfänger erreicht werden und zum anderen Störfaktoren wie Hauswände, die immer eine Reduktion der Reichweite bedeuten, überwunden werden.

Die richtige Klingel fürs Mehrfamilienhaus

Gravierte Klingelplatten aus Edelstahl sind ein echter Blickfang. Aber lohnt es sich auch bei einem Mehrfamilienhaus, in dem naturgemäß eine höhere Fluktuation herrscht als in einem Einfamilienhaus, auf gravierte Klingelschilder zu setzen? Verursacht dabei nicht jeder Mieterwechsel immense Kosten, weil die Klingelschilder komplett ausgetauscht und die Namen neu graviert werden müssen? Natürlich hat die Industrie auf diese Sorgen reagiert und so gibt es gravierte Klingeln aus Edelstahl in verschiedenen Varianten, bei denen sich einzelne Namensschilder bei einem Mieterwechsel austauschen lassen und somit einzeln graviert werden können.

Austauschbare Namensplättchen

Zwei Arten von Klingelplatten werden gemeinhin angeboten: Platten, die direkt graviert werden. Damit ist gemeint, dass die Klingelplatte aus einem Stück besteht und die Namen der einzelnen Mietparteien direkt auf die Platte graviert werden. Im Falle eines Mieterwechsels heißt das, dass Sie die komplette Platte ersetzen und neu gravieren lassen müssen. Die andere Art der Klingel für Mehrfamilienhäuser besteht dagegen aus einer Klingelplatte, auf der die Namensplättchen mittels Schrauben oder Klebstoff angebracht werden – und folglich auch wieder ausgetauscht werden können. Die Variante mit geschraubten Namensplättchen ist dabei sicherlich die elegantere Variante, muss die Platte beim Wechseln der Namensschilder nicht erst aufwändig von Klebstoffresten gereinigt werden. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein Plättchen mal kaputt oder verloren geht, können Sie für die Art der Klingel für Mehrfamilienhäuser jederzeit Ersatz-Namensplatten bei uns bestellen und entsprechend gravieren lassen. Während sich diese Art der Klingel vor allem für Mehrfamilienhäuser eignet, in denen neben Ihnen als Besitzer ausschließlich Mieter wohnen, ist die erstgenannte Art der Klingel unter Umständen für Häuser eine Alternative, in denen mehrere Generationen einer Familie unter einem Dach wohnen.

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Beliebig erweiterbar

Klingeln mit austauschbaren Namensplättchen verfügen über einen weiteren Vorteil. Sie sind beliebig erweiterbar und nicht, wie ein Blick in unser Sortiment vielleicht nahelegt, auf Häuser mit vier Parteien beschränkt. Achten Sie beim Kauf einer Klingel für Ihr Mehrfamilienhaus auch darauf, dass die Klingeltaster beleuchtet sind. Das sieht nicht nur schöner aus, es spart unter Umständen auch noch Strom, da die Namen auch ohne zusätzliches Licht gut sichtbar sind. Ein weiterer Tipp, den Sie beim Kauf beherzigen sollten: Achten Sie darauf, dass die Klingeltaster vandalismussicher gearbeitet sind. Dass heißt alle beweglichen Teile schließen ohne Grate mit der Oberfläche ab und bieten damit keine Angriffsfläche für Rowdys und andere Halbstarke, die der Meinung sind, sich ihren Mut beim Beschädigen von Klingelanlagen beweisen zu müssen. Selbstverständlich sind auch individuell nach Ihren Wünschen angefertigte Klingeln für Mehrfamilienhäuser jederzeit realisierbar, mit und ohne austauschbare Namensplättchen, mit und ohne beleuchtete Klingeltaster.

Was ist eine Funk-Klingelanlage?

Funk-Klingelanlagen sind die ideale Lösung für alle, die kostengünstig und ohne großen handwerklichen Aufwand, eine neue Klingelanlage installieren möchte. Mit einer Funk-Klingel können Sie in einer Mietwohnung eine neue Klingel installieren, ohne vorher Rücksprache mit dem Vermieter halten zu müssen. Denn: Bei der Installation einer Funk-Klingelanlage müssen Sie keine Kabel ziehen, lediglich einige wenige Löcher bohren, um die Sende- und Empfangseinheit der Anlage an der Wand zu befestigen. Die Anlagen verfügen zudem über zahlreiche Zusatznutzen, die sie, zum Beispiel für ältere Leute, die Probleme beim Hören haben, zur idealen Ergänzung einer herkömmlichen Klingel machen. Statt eines Tonsignals, wird dabei beim Klingeln zusätzlich ein Lichtsignal ausgelöst.

Wie funktioniert eine Funk-Klingelanlage?

Eine Funk-Klingelanlage besteht grundsätzlich aus zwei Teilen: der Sendeeinheit, die man neben oder statt der eigentlichen Klingel an der Haus- bzw. Wohnungstüre anbringt, und einer Empfangseinheit, die man in der Wohnung platziert. Die Kommunikation zwischen beiden Anlageteilen funktioniert über Funk und nicht über Strom wie bei herkömmlichen Modellen. Deshalb müssen beim Einbau keinerlei Kabel durch die Wohnung gezogen werden, aufwändige Stemmarbeiten an den Wänden entfallen. Funk-Klingelanlagen verfügen zudem meist über mehr Möglichkeiten, Klingeltöne zu modifizieren, die Lautstärke anzupassen oder sogar ein optisches Signal zu übertragen. In unserem Online-Shop finden Sie, zum Beispiel, ein Modell, das über einen USB-Sender mit dem Lieblingsklingelton bespielt werden kann, der dann bei jedem Klingeln abgespielt wird. Teilweise lassen sich auch die Sendeeinheiten auf verschiedene Frequenzen programmieren. So können, beispielsweise, Ihre Stimme oder das Gebell Ihres Hundes die Klingel auslösen.

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Was ist beim Einbau zu beachten?

Wie beschrieben, ist der Einbau einer Funk-Klingelanlage wesentlich einfacher als der eines Modells ohne Funk. Trotzdem müssen Sender und Empfänger mit Strom versorgt werden. Das passiert bei Funk-Klingelanlagen über Batterien, die aufgrund der kontinuierlichen Empfangs- und Sendebereitschaft der Anlage regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Das verursacht zusätzlich Kosten, die bei Klingelanlagen sonst nicht anfallen. Sie sollten deshalb auch beim Einbau der Anlage sichergehen, dass die Batteriefächer von Sende- und Empfangseinheit nach Möglichkeit einfach zu erreichen sind. Bei der Platzierung der Empfangseinheit spielt ein weiterer Faktor eine wichtige Rolle: Die Reichweite des Senders. Zumeist wird diese mit 100 Metern vom Hersteller angegeben. Diese Messung beruht allerdings auf Tests der Funkverbindung im Freien. Mauern und Decken können die Reichweite erheblich vermindern. Deshalb ist es erforderlich bei der Platzierung des Empfängers ein wenig damit zu experimentieren, wo der Empfang am besten ist. Empfehlenswert ist es, den Empfänger im Flur an der Wand in ungefähr zwei Metern Höhe zu platzieren. So verteilt sich der Schall optimal in der Wohnung. Bei älteren Leuten, die sich viel in der Wohnung und dort in einem Zimmer aufhalten, ist es durchaus zu empfehlen, den Empfänger im Hauptaufenthaltsraum zu platzieren. So werden lange Wege bis zum Türöffner vermieden.

Tipps für den richtigen Haustür-Klingelton

Den Klingelton ändern? Nichts einfacher als das, solange es sich um ein Mobiltelefon handelt. Bei einer Türklingel ist es nicht so einfach den Klingelton richtig einzustellen. Wer mit seinem Klingelton unzufrieden ist, tauscht am besten das Läutewerk oder den Türgong aus.

Die meisten Klingelanlagen sind so aufgebaut, dass das Läutewerk in einem separaten Gehäuse untergebracht ist. Meistens ist die eigentliche Klingel – also das was durchs Drücken des Klingeltasters mechanisch zum Läuten gebracht wird – Aufputz montiert, was den Austausch stark vereinfacht. Meistens kann beim Tausch der gleiche Klingeltrafo wie zuvor verwendet werden. Man sollte vor dem Kauf eines neuen Läutewerks oder Türgongs aber in jedem Fall überprüfen, welche Spannung der Klingeltrafo liefert. In den meisten Haushalten ist er im Sicherungskasten zu finden.

Hat man sich zu einem Tausch entschlossen, geht es darum den passenden Klingelton zu finden. Das ist gar nicht so einfach, in vielen Baumärkten ist es nicht möglich, den Klang einer Klingel zu testen. Anders ist es im Internet, hier besteht die Möglichkeit den Klingelton eines Türgong oder eines Läutewerks als Mp3 hochzuladen und somit für alle Interessierten hörbar zu machen. So kann man sich durch die verschiedenen Klingeltöne klicken und seinen Favoriten herausfinden. Darunter lassen sich auch einige Modelle finden, die in einem Gehäuse mehrere Klingeltöne anbieten. So gibt es zum Beispiel einige Türgongmodelle, die als Zweiklang- und als Dreiklang-Gong betrieben werden können. Dies kann man einerseits dazu nutzen, um verschiedene Türen und damit Türklingeln zu unterscheiden, oder um je nach Bedarf zwischen zwei verschiedenen Tönen wechseln zu können.

Im Zuge der zunehmenden Individualisierung gibt s inzwischen auch Türgongs, die sich mit der eigenen Lieblingsmelodie bespielen lassen. Jeder Ton, der als Mp3-Datei vorliegt, kann hier verwendet werden. Teilweise verfügen diese als Funkgong bezeichneten Läutewerk über einen internen Speicher für bis zu sechs verschiedene Klingeltöne. So können sie je nach Jahreszeit oder Anlass zwischen verschiedenen Tönen wechseln. Übertragen werden die Mp3-Dateien über einen USB-Sender, der die Daten an den Türgong sendet. Egal für welches Gerät man sich letzten Endes entscheidet, man sollte sich in jedem Fall einen Ton aussuchen, der nicht zu gefällig ist, damit man ihn nicht überhören kann, aber auch nicht zu schrill, dass man jedes Mal zusammenzuckt, wenn jemand an der Tür klingelt.

Einbau einer Klingelanlage – was ist zu beachten?

Der Einbau einer Klingelanlage sollte jedem Heimwerker leicht gelingen. So lange man sich dabei vergegenwärtigt, dass man mit Strom arbeitet und vor dem Anschließen einer neuen Anlage entsprechende Sicherheitsvorkehrungen trifft. Erst im nächsten Schritt kann man dann die Anlage befestigen, alle erforderlichen Kabel anschließen und im letzten Schritt die Klingel bei eingeschaltetem Strom testen.

Deshalb sollte der Strom zunächst abgeschaltet werden, in dem man die entsprechende Sicherung auslöst. Im nächsten Schritt prüft man am besten mit einem Phasenprüfer, ob die betreffenden Leitungen für die Klingelanlage, die in den meisten Fällen bereits verlegt sein dürften, auch wirklich spannungsfrei sind. Und vergewissert sich, dass nicht die Möglichkeit besteht, dass jemand versehentlich die Sicherung wieder einschalten könnte. Erst dann kann man mit der eigentlichen Montage der Klingelanlage starten.

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Eine Klingelanlage besteht in der Regel aus einem Türgong, einer Klingelplatte, einem Klingeltaster und einem Transformator. Letztere sorgt dafür, dass die Netzspannung auf die Kleinspannung herunter geregelt wird, die für den Betrieb der Klingelanlage notwendig ist. Möchte man eine Unterputz-Anlage einbauen, kann man in den meisten Fällen auf die bereits gebohrten Löcher der alten Klingelanlage zurückgreifen. Möchte man eine Überputz-Anlage einbauen, müssen die passenden Löcher zunächst gebohrt werden. Am besten beginnt man dabei mit der Montage des Türgong. Diesen sollte man im Idealfall in etwa zwei Metern Höhe an der Wand befestigen. Zunächst prüft man mit einem Leitungsprüfer, ob an der gewünschten Stelle unter dem Putz Leitungen verlaufen, die man beim Bohren treffen könnte. Ist dies nicht der Fall, nutzt man das Gehäuse des Gongs als Schablone und markiert sich mit einem Stift die Bohrlöcher an der Wand. Anschließend Löcher bohren und den Türgong mit Hilfe der mitgelieferten Dübel und Schrauben an der Wand befestigen.

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Ähnlich geht man mit der Klingelplatte und dem Klingeltaster vor, die man in diesem Schritt gleich mit den entsprechenden Kabeln verbindet. Beim Transformator sollte man zunächst prüfen, ob bereits im Sicherungskasten ein Transformator für die Klingelanlage eingebaut ist. Ist dies nicht der Fall muss man den Transformator mit dem Türgong und dem Klingeltaster nach dem mitgelieferten Schaltplan verbinden. Dieser Schritt ist sicher der heikelste beim Einbau einer Klingelanlage. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob bereits ein Transformator eingebaut ist und ob dieser die richtige Unterspannung liefert, ziehen sie am besten einen Fachmann zu Rate. Andernfalls kann es sein, dass ihre neue Klingelanlage zu viel Spannung abbekommt und der ganze Einbau umsonst war. Als letztes schalten Sie den Strom wieder ein und probieren die Klingelanlage aus. Der Erfolg ihres Einbaus ist in jedem Fall hörbar. Wenn sie zusätzlich eine beleuchtete Klingelplatte verwendet haben, ist er natürlich auch sichtbar.

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Mit einer Glasklingel zur Besonderheit am Haus

Die Klingel ist ein verwunderbares Stück Design und Dekoration an einem jedem Haus, einer jeden Wohnung. Sie ist der Schlüssel ins Haus, vorausgesetzt der Eigentümer möchte dies überhaupt. Denn immerhin entscheidet immer noch er, welchen Menschen er Zutritt zu seiner Wohnung gewährt und welchen eher nicht. Es klingelt, man weiß vorerst nicht, wer sich nun vor der Tür verbirgt und, ob man denn überhaupt Lust auf diesen Besuch hat. Manch Einer öffnet nie die Tür, wenn er nicht gerade eine Lieferung oder ein paar Freunde zu Besuch erwartet, Andere wiederum sind da ganz frei und öffnen der besten Freundin genauso gern, wie Paketdiensten, die eine Lieferung für den Nachbars abgeben wollen oder Vertretern für Staubsauger. Allein deswegen ist die Klingel eines der wichtigsten Gebrauchs- und Dekorgegenstände an einem Haus. Ein gewerblich oder privat genutztes Gebäude ist nur so individuell, wie sein Besitzer.

Entsprechend groß ist die Auswahl an Klingelanlagen. In der Welt der Klingelanlagen haben sich Edelstahlklingel fest etabliert und bestechen neben ihrem schlichten Design mit vieler Eigenschaften, die das Material Edelstahl in sich trägt und sich zur Verarbeitung in Klingelplatten geradezu aufzwingen. Allerdings ist es eben nicht nur Edelstahl, was sich als Material einer Klingelplatte besonders gut eignet und den Eigentümer in ein besonders gutes Licht rückt sondern vor allem auch Glas. Glas ist ein Material, welches für seine durchsichtige, zerbrechliche Konsistenz bekannt ist. Und vor allem diese Eigenschaften sind es, die Glas zu einem sehr eleganten Material für den Einlass an Haustüren machen.

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Glas vermittelt zum Einen eine unverwechselbare Reinheit und steht zum Anderen für Seriösität, Glanz und Einfachheit. Besonders gern wird Glas bei der Verarbeitung zu Klingelanlagen mit anderen Materialien wie etwa Holz oder Edelstahl kombiniert, um so ein ausgeklügeltes Ganzes zu erreichen. Glasklingeln findet man noch nicht so häufig, wie etwa Edelstahl- oder Messingklingeln an den Türen – Ein Grund mehr, seine Tür mit dem neuen, modernen Design zu schmücken und sich eindeutig zu Stil zu bekennen. Eine Klingel aus Glas wird zweifelsohne schnell zum optischen Anzugspunkt im Eingangsbereich und sollte eben genau deswegen optimal zur Umgebung passen. Beispielsweise fügen sich Glasklingeln weniger schön im Ambiente einer Blocksiedlung, welche im Ganzen besticht, machen sich aber vor allem an modernen Wohnung oder antiken Altbau-Häusern besonders schön, da sie dort allein an der Wohnungstür oder der alten Hausfront strahlen können.
Auch Glas hält für jeden Geschmack in Sachen Formschönheit etwas bereit und kann unterschiedlich zu Klingelplatten verarbeitete werden. Die Einen mögen es rund, die anderen eckig – Eine Hürde bei der Findung der optimalen Glasklingel stellt der Geschmack also keineswegs dar.

Edelstahlklingel

Was fällt einem bei dem Besuch eines Freundes Zuhause als erstes auf, bevor man die Wohnung überhaupt betritt? Genau richtig, die Klingel. Klingeln sind die Aushängeschilder von Wohnungs- oder Hausbesitzern, welche dem Besuch als allererstes ins Auge fallen. Sollte man einmal nicht Zuhause sein, kommt der Besuch ein nächstes Mal wieder und kann sich eben noch genau an die Klingel an der Haustür erinnern – Klingeln sind der erste Eindruck und sollten daher mit Bedacht ausgewählt werden. Der erste Eindruck ist der wichtigste und kann nur schlecht wieder in ein besseres Licht gerückt werden, daher ist es ratsam, sich eine schicke Klingel zu suchen, welche sowohl zum persönlichen Stil, als auch zum Stil des Hauses passt.

Die Bestseller unter den Klingelplatten sind zweifelsohne die Modelle aus Edelstahl und das definitiv nicht ohne Grund, denn Edelstahl weist Eigenschaften auf, über die kaum ein anderes Material verfügen kann. Wind und Wetter nehmen kaum Einfluss auf die Oberfläche und bringen das Material dadurch auch nicht zum rosten, was für Klingeln, die sich meist unter freiem Himmel befinden, durchaus nützlich ist. Regengüsse oder Schnee können einer Edelstahlklingel wirklich nichts anhaben. Die massiven Modelle aus Edelstahl sind besonders robust und sehen auch nach längerer Zeit noch stilvoll und sehr ansprechend aus, man braucht sich also nicht – wie bei Messingklingel – den Kopf zerbrechen, wie die Klingel wohl in ein paar Jahren farblich aussehen wird. Ein Anlaufen von Edelstahl ist nicht möglich, es altert nicht, wird weder rau noch rissig und bietet somit auch Bakterien und Pilzen nach jahrelanger Nutzung keinen Haftgrund. Auch dieser Aspekt ist bei der Wahl der optimalen Klingel entscheidend, denn die Klingel wird wohl so häufig, wie kaum ein anderer Gegenstand, von den verschiedensten Leuten angefasst – Virenübertragung vorprogrammiert. Auch die Reinigung von Edelstahl bedarf kaum Aufmerksamkeit des Halters, denn schon ein einfacher Regen bringt dem Stoff seinen Glanz zurück und sollte es einmal an Regen mangeln, hilft das einfache “Drüberwischen” mit einem feuchten Tuch.

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Die Oberfläche kann entweder seidig matt oder hochpoliert gestaltet werden und erfüllt stets die Anforderung an ein stilsicheres Designstück – Denn das ist eine Klingel auch, ein Gegenstand, welcher nicht nur seine Funktion erfüllt, sondern zudem ein Haus oder eine Wohnung repräsentiert. Klingeln aus Edelstahl fallen in jedem Fall ins Auge, sind aber nicht aufdringlich und passen sich einem jedem modernen Gestaltungsstil genauso wundervoll an, wie dem robusten Landhausstil. Auch in Kombination mit anderen Materialien kann sich Edelstahl sehen lassen, daher ist es auch kein Wunder, dass viele Klingeln im Zusammenklang von zwei Stoffen inklusive Edelstahl designt werden, um einen ganz besonderes, individuellen Look zu kreieren.

Arten von Klingelanlagen – Klingelplatten mit LED-Taster

Sie wird gern vernachlässigt, doch jeder Besucher drückt auf ihr herum und hat sie im Blick: die Hausklingel. Sie kann nicht nur nützlich sein, sondern auch ein echtes Designelement im und vor allem am Haus.
Da auch dieses Stück Technologie mit der Zeit geht, gibt es inzwischen Klingelplatten mit LED-Taster. Was die alles können? Einfach weiterlesen:

Ausdauernd: Nachhaltige und beständige Technik

Die Mechanik im Taster selbst hält rund 1 Million Bewegungen aus. Bei beispielhaften 50 Betätigungen der Klingel am Tag (durchschnittlicher Kundenverkehr in einer Praxis oder einem Büro) würde die Mechanik rechnerisch 666 Monate halten, das entspricht umgerechnet über 54 Jahren!
Außerdem ist die Taster-Technik dafür ausgelegt, große Temperaturschwankungen auszuhalten. In einem Bereich von -20 Grad Celsius bis über +70 Grad Celsius ist die Funktion sichergestellt. Aus rostfreiem Edelstahl gearbeitet, ist der Taster außerdem spritzwassergeschützt, was gerade bei Außenklingeln wichtig ist.
Außerdem kann er sowohl an Gleich- als auch Wechselstrom angeschlossen werden.

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Langlebige LED-Lichter

Immer mehr ersetzen LED-Lämpchen die bekannten Glüheinheiten. Gerade bei vielfach genutzten und auf Verlässlichkeit ausgelegten Anlagen werden sie aufgrund ihrer Wartungsfreundlichkeit immer beliebter. Denn eine LED kann je nach Modell ein Tausendfaches der Lebensdauer einer normalen Glühbirne erreichen. Außerdem sind die kleinen Dioden häufig sogar stromeffizienter als Energiespar-Birnen.

Vor allem ihre Leuchtkraft ist beträchlich größer. Man kennt das Problem bei alten beleuchteten Klingeplatten: Die Leuchtkraft lässt mit den Jahren merklich nach, weil die kleinen Glühbirnen an Kraft verlieren. LEDs arbeiten nach einem anderen Energiekonzept und sind wesentlich weniger anfällig bei dauerhaft fluktuierender Nutzung, also ständigem Ein- oder Ausschalten. 2009 bereits war eine LED-Lampe 4 mal so effizient wie eine vergleichbare Halogenlampe. Inzwischen leuchten LED-Lampen bei gleichem Stromverbrauch etwa 10 mal so hell wie klassische Glühlampen.

Und gerade in kalten und dunklen Winternächten ist das sehr angenehm. Man trottet durch eine schneeverwehte Seitenstraße und kann kaum erkennen, wo man hingeht. Andere beleuchtete Klingeln kann man kaum erkennen, selbst wenn man vor ihnen steht. Eine Klingelplatte mit LED-Taster hingegen lotst wie das Licht eines Leuchtturms zum richtigen Eingang.

Sicher vor Vandalismus

Klingelplatten mit LED-Taster von Mabea haben eine hohe Widerstandskraft. Gefertigt aus langlebigen Materialen und guter Technik, sind fast alle Klingeln aus Edelstahl mit einem LED-Aufsatz. Die hochwertige Verarbeitung lässt die einzelnen Bestandteile sauber miteinander abschließen, so dass weder Verletzungsgefahr droht noch ein Ansatzpunkt für Vandalismus besteht.

Die Klingel: Ein häufig vergessenes Designelement

Die meisten Häuser haben ein Klingelbrett und es gehört unweigerlich zu dem, was jeder Gast sehen wird. Jemand, der das Haus betritt, wird zwangsweise einen Blick auf die Klingel werfen – und warum nicht diesem kleinen, aber wichtigen Element der Einrichtung einen ganz eigenen Charakter verpassen?

Bei Edelstahlklingeln von Mabea gibt es eine breite Auswahl an Designelementen:

Verschiedene Oberflächen und verzierende Gravuren

Zwar besteht jedes Klingelbrett aus rostfreiem und hochwertig verarbeiteten Edelstahl, doch können für die Designklingeln auf vielfältige Art und Weise verarbeitet werden.
So ergibt eine zweiteilige Klingelplatte mit zwei unterschiedlich großen und aufeinander verbauten Edelstahlplatten ein Gefühl von Dreidimensionalität und Details. Bei einer kleineren inneren Platte kann dies einen herausragenden Effekt erzielen, so dass der Klingelknopf schneller ins Auge sticht. Bei einer ausgefrästen Version wirkt die zweite Klingeplatte wie ein Rahmen für Knopf und Namensschild und verleiht ein Gefühl von Abgeschlossenheit und Vollständigkeit – die Klingel verliert sich nicht in der Leere.
Bei ornamentalen Gravuren – wie einem gefrästen Strich zwischen Namen und Klingelknopf oder verzierenden Linienmustern am Rand der Klingeplatte – kann das sonst sehr flächig wirkende Edelstahldesign in der Optik angenehm aufgebrochen werden und damit einen guten Kontrapunkt zum Rest des Hauses bilden.

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Persönliche Namensgravur

Das größte Problem bei vielen Klingeln ist, dass die Namensschilder häufig nur ausgedruckte oder beschriebene Zettelchen oder Papiere sind, die häufig bloß hinter eine durchsichtige Plastikoberfläche geklemmt sind. Das wirkt zum einen schnell billig und schlecht verarbeitet, aber kann auch zum Problem werden, wenn das Plastik verkratzt ist, schwitzt oder anderweitig beschlägt und man den Namen nicht mehr lesen kann. Genauso kann der Name auf dem Papier mit der Zeit auch einfach verblassen.

Hier bietet Mabea die Möglichkeit, Ihren Wunschnamen in verschiedenen Schriftarten direkt in Edelstahl eingravieren zu lassen. Nicht nur aufgemalt, sondern mit Tiefenwirkung. Die gefräßten Edelstahlplatten wirken an der Hausfassade sehr edel und bieten gerade Unternehmen beim Kundentermin eine Aura von Glaubwürdigkeit und danke des Edelstahls auch Standhaftigkeit.

Geradliniges Design für robust gebaute Klingeln

Die Mabea-Klingeln bestehen alle aus langlebigem Edelstahl, sind zu großen Teilen mit LED-Lampen ausgestattet und vor Vandalismus geschützt.
Der hochwertig verarbeitete Edelstahl rostet nicht und ist zusätzlich spritzwassergeschützt. Die LED-Lämpchen erhöhen die Lebensdauer der Klingelbeleuchtung um das Hundertfache im Vergleich zu normalen Glühbirnen. Zusätzlich mit der nahtlosen Verarbeitung und dem sauberen Abschluss am Klingelknopf sind die Klingelbretter selbst so gut es geht vor Vandalismus und Beschädigung geschützt.